2003 an der Universität Bielefeld
 
Mathematik : Spiegelungen
Wir waren bei dem Workshop Spiegelungen, wobei es darum ging, geometrische Figuren wie z.B. Dreiecke oder Buchstaben zu spiegeln.
Als wir in den Raum reinkamen, saßen sechs Mädchen im Alter von 11 bis 13 Jahren und ihre Leiterin Isabelle Austerschmidt an einem grossen Tisch. Jede von ihnen hatte einen klappbaren Spiegel, mit dem sie versuchte aus einem gezeichnetem Dreieck ein Sechseck oder andere Figuren zu spiegeln. Frau Austerschmidt machte ihnen vor, wie es geht. Sie meinte: "Das wichtigste sind die Spiegelungen, die man nachstellt, um zu gucken wie man sie nachstellen kann."
Je nachdem, wie man den Spiegel zusammenklappte, veränderte sich die Figur. Später bekamen sie Vorlagen mit farbigen Mustern, die mit roten, blauen und gelben Karten nachgestellt wurden. Die Leiterin hatte sich zudem noch ein paar verschiedene Stationen überlegt, bei denen die eine schwieriger war als die andere. Es gab eine mit Spiegelachsen, wo sie wieder Vorlagen bekamen. Andere konnten sich währenddessen mit Spirographen beschäftigen. Mit diesem Spiel konnte man durch Hilfe von Schablonen einige Muster zeichnen. Wobei die Schülerinnen auch Spaß hatten, war eine Art Pantomime. Dabei mussten sich zwei Mädchen gegenüber stellen. Die eine machte ein paar Bewegungen vor und die andere musste sie synkron nachmachen.
Am Schluss haben wir die Mädchen gefragt, was ihnen am meisten und am wenigsten Spaß gemacht hat. Dazu meinte Anne: "Ich fand eigentlich alles gut, aber die Kartenspiegellungen waren am besten." Der Workshop hat allen Spaß gemacht und vielleicht sind sie auf den Geschmack gekommen.
von: Kim Schmieder und Jeannine Schulte
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