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Iteratives OMA

Torsten Will

Zusammenfassung

Die hier verwendete Version von OMA (Objectorientated Multiple Sequence Alignment) hat fast alle wichtigen Features der "Final Release" implementiert. Es soll ermittelt werden, inwieweit

  • das von DCA gelieferte Heuristische Alignment mit dem von MSA 2.1 konkurrieren kann
  • das sukzessive Fusionieren (Iteration) der Segmente etwas bringt.
(Zurück)

Einleitung

Das verwendete Programm oma/1 hat alle Eigenschaften von testMsa/2.1 und verfolgt ausserdem wichtige weitere Ansaetze. Alles in allem:
  • DCA liefert durch ein erstes grobes heuristisches Alignment (kleines l)
  • Zwischen den von DCA ermittelten Schnittstellen wird optimal aligniert
  • GDUS (A*) wird verwendet.
  • Die Schaetzkosten werden mittels Paardistanzmatrizen ermittelt (also keine Triplealignments)
  • Das iterative Verfahren fusioniert benachbarte Segmente (ein DCA-Level zurueck)
  • Programmcode zur Performancemessungen wurde eliminiert. So wird nur grober Speicher- und Zeitverbrauch gemessen.

Sequenzdaten

Alle Tests wurden mit der Kostenmatrix dayhoff.cost durchgefuehrt.

Die verwendeten Sequenzdaten sind dieselben wie in den anderen Versuchen. Jedoch wurdenfuer dieselben Sequenzdaten manchmal unterschiedliche Programmparamater verwendet (vor allem fuer OMA)

  • - bei OMA:Standardparameter: L=[2,4,8,...,256]
  • - bei MSA:-g fuer TermGaps zaehlen, -b fuer keine Gewichtung
  • l8:-l 8, also L=[8,16,32...,256]
  • e15:-- '-E -e 15', also MIN_EPS=15 (wie MSA)
  • d bei MSA: -d 1000, also delta=1000
    mit Standardparametern wird kein Alignment gefunden. (die Kosten des heuristischen Alignments sind angegeben).
  • :
  • :

Testreihe 1

  • cost: Kosten des berechnet Alignments. "=" heisst das das Programm den gleichen Wert lieferte.
  • lower:Untere Schranke der Kosten an der Quelle, also L(s->t).
  • upper:Obere Schranke U, (bei MSA: U + delta)
  • delta:U - L(s->t)
  • maxDelta:(nur bei MSA)
  • m-epsOMA: MinEps, auf das alle eps_ij angehoben werden (gleich dem durchschnittlichem eps). Hier hat MSA einen festen Wert von 15 eingebaut.
  • time: mit gettimeofday gemessene Zeit in [s]
  • mem[8kb]: Maximal angeforderter Speicher in 8kb-Pages
OMA cost lower upper delta time mem m-eps
prot5/- 10 766 10 712 10 766 54 7 958
prot6/- 16 221 16 074 16 230 156 14 958
prot7/- 22 751 22 501 22 804 303 80 1089
diplom2/- 18 689 18 374 18 703 329 7472 46693
diplom8/- 171 830 171 547 171 830 283 430 11561
diplom9/- 221 276 220 922 221 276 354 870 15243 10
diplom9/e15 221 276 220 922 221 276 354 3961 17893 ! 15
diplom9/e5 221 289 220 922 221 289 367 674 15192 ! 5
Tabelle 1:
Schranken bei Testlaeufen von OMA
MSA cost lower delta maxDelt
prot5/- = 10 712 54 150
prot6/- = 16 074 147 310
prot7/- = 22 501 250 447
diplom2/d = 18 374 315 ? 377 heur-cost: 18751
diplom8/- = 171 547 283 584
diplom9/- 221 276 220 922 354 674
Tabelle 2:
Schranken bei Testlaeufen von MSA

Literatur

 
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Tue Dec 20 16:59:43 2005